Wärmeverlust und Lärmbelästigung – über Ursachen und Vermeidung von Undichtigkeit im Haus

Es besteht kein Zweifel daran, dass viele deutsche Wohnungen, Häuser oder öffentliche Gebäude unter Problemen leiden, die mit einer unzureichenden Isolierung der Innenräume zusammenhängen. Sie äußern sich insbesondre durch übermäßigen Lärm, Eindringen von Feuchtigkeit oder durch das Entweichen von warmer Luft. Dabei sind Fenster und Türen besonders anfällig für eventuelle Undichtigkeiten und das kann sowohl Alt- als auch Neubauten betreffen. Werfen wir mal einen genauen Blick darauf, was diese Probleme verursachen kann und wie diese behoben werden können.

Wärmebrücke – Hauptursache von Wärmeverlust

Eine Wärmebrücke ist eine örtlich begrenzte Schwachstelle in einer Baukonstruktion, durch die mehr Warmluft entweichen kann als durch die umliegende Fläche. Das bedeutet, dass bei einem Temperaturunterschied zwischen innen und außen die Wärmebrücke Wärmeverluste verursacht (proportional zu ihrer Größe). Die problematische Stelle am Bauwerk bekommt eine niedrigere Temperatur, wodurch die Entstehung von Kondenswasser aber auch von Schwarzschimmel begünstigt wird.

Ursachen von Wärmebrücken:

– Höhere Wärmeleitfähigkeit von Materialien, die in einigen Elementen des Gebäudes verwendet werden (z.B. hat Glas eine höhere Wärmeleitfähigkeit als Ziegel oder Beton, so dass Fenster anfälliger für Wärmebrücken sind).

– Geringere Dicke der Trennschichten, die das Äußere vom Inneren trennen (z.B. sind Türen in der Regel nicht so dick wie Wände).

– Ungenaue Abdichtung von Kontaktstellen zwischen verschiedenen Materialien (z.B. Beton und Kunststoff).

– Ein offenes Loch in der Trennwand.

In typischen Wohnungen bilden sich Wärmebrücken in der Nähe von Fenstern, Eingangstüren, Dachecken, Balkonen sowie in Garagen oder Kellern und/oder in darüber liegenden Räumen.

Thermografie-Fenster-Haus-Wohnung

Es zeigt sich, dass es in der Praxis nicht möglich ist, Wärmebrücken in unseren Wohnungen und Häusern vollständig zu vermeiden. Dies findet auch baurechtlich Beachtung, da der Bauplaner verpflichtet ist, die Auswirkungen von Wärmebrücken auf die Wärmebilanz des Gebäudes zu berücksichtigen und deren Auswirkungen zu begrenzen. Der grundlegende Weg, diese Art von Problemen zu verhindern, ist eine gute Wärmedämmung. Dies wiederum ist ein vielschichtiger und umfangreicher Prozess. Die zu dämmenden Bauteile müssen sehr sorgfältig vorbereit und die Wärmedämmung lückenlos angebracht sowie verbunden werden. Dabei ist vor allem den Ecken und Kanten besondere Beachtung zu schenken. Auch hier ist die Form der Gebäudekonstruktion selbst von Bedeutung – je unkomplizierter sie ist, desto geringer ist das Risiko einer unsachgemäßen Wärmeisolierung. So ist beispielsweise ein vorstehender Balkon vorteilhafter, um Wärmeverluste zu vermeiden als ein versenkter Balkon, da dadurch die Verlegung der Platten ohne Komplikationen erfolgen kann.

Durch eine unzureichende Isolierung der Wärmebrücken erhöhen sich nicht nur unsere Heizkosten. Unsere Lebensqualität wird eingeschränkt und bei der Gestaltungsfreiheit unserer Wohnungseirichtung, vor allem bei der Standortwahl der Möbel, müssen wir Abstriche machen – zum Beispiel ist es keine gute Idee, ein Bett neben einem undichten Fenster aufzustellen, besonders im Winter.

Wärmebrücken können in vielerlei Hinsicht ein ernsthaftes Problem darstellen, nicht zuletzt auch zum Eindringen von Feuchtigkeit führen und das kann wiederum die Entstehung von Schimmel an Wänden und Decken begünstigen.

Lärm – einer der Hauptnachteile beim Wohnen in der Innenstadt

Bei der Entscheidung für den Kauf bzw. für das Anmieten einer Wohnung oder eines Hauses werden viele Faktoren berücksichtigt, die die eigene Lebensqualität beeinflussen. Abhängig von den individuellen Vorlieben kann Lärm ein wichtiger Aspekt bei der Standortwahl sein. Heutzutage gibt es vor allem in größeren Städten zwei Kategorien von Menschen. Während die einen das Stadtzentrum schätzen, da sie dadurch kürzere Arbeitswege zu beschreiten haben und damit mehr Freizeit genießen können,  suchen die andere eine ruhigere und grüne Umgebung am Stadtrand, weil sie sowohl das extreme Verkehrsaufkommen, als auch die Menschenmassen nicht mögen.  

In den Innenstädten, aber auch in abgelegeneren Stadtteilen gibt es viele Lärmquellen. Neben dem Offensichtlichen, wie Straße, Schiene oder Luftverkehr, gibt es auch solche, die manchmal vergessen werden. So sind beispielsweise in Neubausiedlungen Kinderspielplätze, Sportplätze und andere Sportanlagen oft immer dichter besiedelt. Darüber hinaus steigt in den größeren Städten, den großen akademischen und wirtschaftlichen Zentren, die Zahl der Studenten und der ankommenden jungen Menschen von Jahr zu Jahr, ebenso wie die der lauten Nachbarn und Unterhaltungszentren in der Nähe ihrer Häuser. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Objekte in besonders lärmbelasteten Zonen, z.B. in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen der Stadt, deutlich niedrigere Preise auf dem Immobilienmarkt erzielen – selbst im gleichen Bezirk können sie um bis zu 8% niedriger sein, wie Untersuchungen von Izabela Rącka und Kinga Szopińska am Beispiel von Kalisz zeigen (Quelle: Rącka I., Szopińska K., 2017, Investitionsentscheidungen über den Wohnungsmarkt und Straßenlärm, Wissenschaftliche Arbeiten der Wirtschaftsuniversität Wrocław, Nr. 483, S. 100-117).

Blick aus dem Fenster auf die Straße und die Stadt

Obwohl man sich bis zu einem gewissen Maß an Lärm gewöhnen kann, hat er dennoch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit – und nicht nur auf das Gehör. Es ist ein Stressfaktor, der das Einschlafen und Durchschlafen erschwert, Konzentrationsprobleme und vieles mehr verursacht. Besonders problematisch ist der nächtliche Lärm für ältere Menschen, die aus anderen Gründen an Schlaflosigkeit leiden oder psychische Probleme haben. Ebenso für Kinder, bei deren Entwicklung der Schlaf eine äußerst wichtige Rolle spielt. Kein Wunder also, dass im alten China lästiger Lärm als Folter benutzt wurde (Quelle: Wikipedia).

Warum sind die Fenster undicht? Warum entweicht Wärme aus der Wohnung?

Eine der häufigsten Ursachen für Wärmeverluste durch Fenster ist natürlich ihre minderwertige Qualität. Preisgünstige oder alte Fenster haben oftmals nicht so viele Glasschichten (z.B. 2 statt 3 Gläser) oder die Glasstärke ist gering, was bei der Bildung einer Wärmebrücke förderlich ist. Dem eingesetzten Material und insbesondere der Wertigkeit der eingebauten Dichtungen kommt ebenso große Bedeutung zu. Gleiches gilt natürlich auch für die Haustüren. Solange wir selbst ein Haus bauen, können wir uns zum Kauf von höherwertigeren Fenstern und Türen entscheiden. Problematischer ist es bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, bei denen der Bauherr über die Qualität entscheidet, ohne dabei unsere Wünsche zu berücksichtigen.

Beim Vergleich von Alt- und Neubauten sind ebenso Unterschiede zu erkennen. Beide Objektvarianten finden ihre Liebhaber aus verschiedenen Gründen. Es besteht kein Zweifel, dass dies einer der ersten Aspekte ist, der bei der Wohnungs- oder Haussuche Berücksichtigung findet. Worin bestehen nun die wesentlichen Unterschiede zwischen Alt- und Neubauten, wenn es um Themen wie Wärmeverlust, Feuchtigkeit und Lärm geht?

Erstens, bei Altbauten kauft man nicht „die Katze im Sack“, sondern weiß von Anfang an worauf man sich einlässt. In einem älteren Gebäude werden wir sehr wahrscheinlich nicht von plötzlich auftretenden Mängeln überrascht, wie z.B. Risse oder Feuchtigkeitsschäden. Was einstürzen oder auslaufen sollte, ist bereits eingestürzt oder ausgelaufen. Eventuelle Konstruktionsmängel sind bereits aufgetreten. Darüber hinaus werden Mehrfamilienhäuser dichter gebaut, so dass alle öffentlichen Einrichtungen, wie Spiel- und Sportplätze, näher an unseren Fenstern gelegen sind, was zu weiteren Lärmproblemen führt. In diesem Zusammenhang wird die Qualität der Wandmaterialien (z.B. Vollziegel) manchmal als Vorteil von Altbauten erwähnt, da durch den Einsatz von Vollziegeln ein erhöhter Schallschutz erreicht wird.

Entscheiden wir uns hingegen für eine neue Wohnimmobilie direkt von einem Bauherrn, dann wird der Vertragsabschluss weit vor der Fertigstellung erfolgen. Es gibt oftmals keine Möglichkeit sämtliche für die Wärme- und Schallschutzdämmung relevanten Faktoren zu überprüfen. Der offensichtliche Vorteil des Neubaus hingegen besteht darin, dass moderne technologische Lösungen zum Einsatz kommen.

In Vorkriegswohnhäusern oder anderen älteren Gebäuden wurde ein Heizsystem auf Basis von alten Öfen eingebaut, die nicht besonders komfortabel und effizient sind. Undichte Dächer, feuchte Wände und Keller, die abgedichtet oder sogar unverzüglich saniert werden müssen, sind ebenfalls ein Problem. Im schlimmsten Fall findet man auch alte Fenster und Türen, die im großen Ausmaß für den Wärmeverlust verantwortlich sind. Neu gebaute Immobilien hingegen müssen nicht so bald instandgesetzt werden, wodurch man viele Jahre lang Heizkosten einsparen und Rücklagen für zukünftige Reparaturen oder Modernisierungen bilden kann. Darüber hinaus sind die Neubauten oft mit einer mehrjährigen Garantie versehen. Neue Wohnsiedlungen entstehen meistens am Stadtrand, dort, wo durch das geringere Straßenverkehrsaufkommen ohnehin die Lärmbelastung verringert ist.

altes undichtes Fenster

Wie kann man sich vor Wärmeverlust und Lärm schützen?

Ist der Haus- oder Wohnungskauf bereits erfolgt, dann haben wir nur begrenzte Möglichkeiten die Wärmedämmung zu verbessern oder bestimmte Baumängel zu beheben. Die Ursachen für Wärmeverluste sind jedoch nicht immer sehr schwerwiegend. Wenn wir das Gefühl haben, dass die Fensterbank “weggeblasen” wird, gibt es wahrscheinlich ein Problem an der Stelle, an der das Fenster mit dem Rahmen verbunden ist, z.B. durch Fehler bei der Fenstermontage.  In diesem Fall muss die Verbindungsstelle mit einem geeigneten Polyurethanschaum, Silikon oder Fensterband abgedichtet werden. Entsteht hingegen der Eindruck, dass kalte Luft an einer anderen Stelle, als der Fensterbank, in den Innenraum gelangt, dann sind wahrscheinlich defekte oder fehlende Dichtungen das Problem. Durch eine brennende Kerze, die entlang des Rahmens gehalten wird, kann der Luftstrom und damit die undichten Stellen lokalisiert werden.

undichtes Fenster und Feuchtigkeit

Eine sorgfältige Montage hochwertiger Dichtungen ist ein einfacher Weg, um mit Wärmebrücken, Feuchtigkeit und Lärm umzugehen. Vielleicht können oder wollen wir uns keine teureren Fenster leisten, aber wir können immer auf eine solide Fensterdichtung setzen. Das ist eine vergleichsweise kostengünstige Lösung, die einen enormen Effekt erzielen kann. Das Gleiche gilt für sämtliche Eingangstüren – eine passende und robuste Dichtung lässt keine Zugluft und kein Wasser eindringen und schützt den Innenraum vor Geräuschen aus dem Treppenhaus oder der Nachbarschaft. Dichtungen sind Verschleißteile, deshalb sollten diese, je nach Qualitätsgrad, alle paar Jahre überprüft und gegebenfalls ausgetauscht werden. Das ist sehr wichtig, wenn man die Vorzüge einer zugfreien, wärmeisolierten und feuchtigkeitsarmen Wohnumgebung dauerhaft genießen möchte. Hier sollte das Augenmerk insbesondere auf alte Fenster und Türen fallen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass große Temperaturschwankungen zu Schrumpfung und Ausdehnung der Materialien führen, was mit der Zeit zu Undichtigkeiten führen kann (Dichtungen können sogar bei Frosteinwirkung reißen). Natürlich spielt die Materialabnutzung, die durch das wiederkehrende Öffnen und Schließen entsteht, auch eine Rolle. Hochwertige Dichtungen für Fenster und Türen, die richtig angebracht sind, können die Heizkosten um bis zu 20 % senken!

Welche Dichtungen eignen sich am besten für Fenster und Türen?

Auf diese Frage gibt es keine einfache und eindeutige Antwort. Wir müssen zunächst klären was genau abgedichtet werden soll und wogegen. Eine sorgfältige Montage ist ebenfalls unerlässlich, da wir nur bei einer guten Passform und Oberflächenhaftung von den neuen Dichtungen profitieren werden. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, welche Art von Dichtung wir benötigen. Schwere, dicke, hölzerne oder metallische Eingangstüren benötigen eine Isolierung, die besonders formbeständig ist, da die Dichtung teilweise auch als Stoßdämpfer wirkt. Andererseits erfordert ein Dachfenster, das im Sommer entweder starkem Sonnenlicht oder im Winter Schnee und Frost ausgesetzt ist, eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen solche Witterungsbedingungen. Für Balkontüren und normale Fenster ist es ratsam, gut passende Dichtungen zu verwenden, die auch kleinste Spalten abdecken und den Innenraum vor Feuchtigkeit, Wärmeverlust und Kälte schützen – Flexibilität ist in diesem Fall unerlässlich.

In unserem Jumbo Online-Shop finden Sie vier Grundtypen von Dichtungen für Ihre Türen und Fenster.

EPDM-Dichtungen für Fenster und Türen

Dichtungen aus EPDM-Kautschuk – ein Kunststoff, der sich durch hohe Flexibilität und Witterungsbeständigkeit auszeichnet – sind sowohl für Kunststoff-  als auch für Holzoberflächen geeignet. Es ist selbstklebend (glasfaserverstärkter Klebstoff), so dass die Montage einfach und schnell erfolgen kann. In unserem JumboShop sind mehrere Modelle erhältlich. Das Profil (Querschnitt) der Dichtung unterscheidet sich durch Größe und Form, so dass die Dichtungen für unterschiedliche Fensterfugen passen:

Profil (Querschnitt) der Dichtung Spaltweite
E-förmiges Profil 1 – 3,5 mm
P-förmiges Profil 2 – 5 mm
D-förmiges Profil 3 – 7 mm

Jedes Modell ist in den Farben Weiß und Braun erhältlich.

Dichtungen für Fenster und Türen Typ STD

Die Dichtungen aus diesem Sortiment bestehen aus thermoplastischem Elastomer TPE. Diese Art von Kunststoffmaterial sorgt dafür, dass sich die Dichtungen zwar flexibel ist, sich aber nicht verformen. Sie ist sowohl gegen und UV-Strahlen beständig als auch gegen Witterungseinflüsse. Großer Schutz vor Kälte, Hitze, Nässe, Lärm und Staub wird geboten. Sie sind für Türen und Fenster aus PVC, Holz und Aluminium geeignet, wobei sie sich am allerbesten für Holzoberflächen eignen. Es gibt mehrere Modelle in verschiedenen Formen und Größen – beim Austausch alter durch neue Dichtungen ist es ratsam, dem Profil und den Abmessungen der alten Dichtungen zu folgen.

Dichtungen für Fenster und Türen Typ SFD

Diese Art von Dichtung wird ebenfalls aus TPE-Material hergestellt. Wie die STD-Dichtungen verfügen sie über zahlreiche Eigenschaften, die sie für den Einsatz unter den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen über viele Jahre hinweg geeignet machen. Unsere SFD-Dichtungen empfehlen wir in erster Linie für PVC-Fenster, aber auch Türen und Fenster aus Holz und Aluminium können mit diesen Dichtungen isoliert werden. Sie sind – genauso wie die STD-Modelle – in vielen Formen und Größen erhältlich und lassen sich passgenau und sehr einfach anbringen.

Selbstklebende Dichtungen für Omega-Fenster

Die Fensterdichtung des Modells Omega verdankt ihren Namen ihrer Querschnittsform, die an den griechischen Omega-Buchstaben erinnert. Es besteht aus weichem, flexiblem und semitransparentem Silikon. Dieses Material verfügt über eine hohe Beständigkeit gegen Hitze, Kälte, Witterungseinflüsse und Ozon sowie UV-Strahlen. Zudem ist es besonders langlebig. Der selbstklebende Streifen ist einfach zu montieren. Er isoliert ausreichend Spalten von 1 – 7 mm Größe.

Montage von selbstklebenden Dichtungen

Selbstklebende Dichtungen sind einfach und schnell montiert. Der gesamte Prozess besteht aus nur wenigen Schritten:

  1. Der erste Schritt ist die gründliche Reinigung, Entfettung und Trocknung der Oberfläche, auf die die Dichtung angebracht werden soll. Es ist darauf zu achten, dass dieser Schritt sorgfältig ausgeführt wird, da sich die Dichtung durch Verschmutzung ablösen oder nicht gut genug haften kann.
  2. Schneiden Sie dann die entsprechende Länge der Dichtung ab, um die Verklebung zu erleichtern. Dichtungen für Fenster und Türen sind meist nicht schwer zu schneiden, wahrscheinlich reicht eine Schere oder ein Messer.
  3. Ziehen Sie ein Stück Schutzband ab und kleben Sie die Dichtung langsam, nach und nach, ab. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Teile der Dichtung gut nebeneinander liegen (z.B. an Stellen, an denen zwei Teile einen rechten Winkel bilden sollen – beim Ausschneiden ist auf die richtige Form der Kontaktstelle zu achten).
  4. Drücken Sie die Dichtung über die gesamte Fläche nach unten und achten Sie darauf, dass kein Spalt mehr vorhanden ist.

Am besten ist es, die Dichtungen bei Temperaturen über 5°C anzubringen.

ein warmes und luftdichtes fenster - der komfort einer wohnung

Gute Dämmung – der erste Schritt zu einem energieeffizienten Haus

In der heutigen Zeit kommt der Energieeffizienz ein große Bedeutung zu, das gilt nicht nur für die Nutzung von Elektrogeräten oder einen umweltbewussten Lebensstil, sondern insbesondere auch, wenn es um die Umsetzung größerer Projekte geht, wie dem Bau einer Wohnimmobilie.  Wollen wir die Energieeinsparpotentiale in unseren vier Wänden gänzlich ausschöpfen, dann können wir tief in die Tasche greifen und einige moderne Technologien einsetzen, um den Energieverbrauch zu senken oder den Strom aus ökologischen Quellen zu beziehen. Ein gutes Beispiel für solche Aktionen ist eine Investition in die Solarenergie, die auch immer beliebter wird. Das ist in der Tat eine sehr vernünftige Idee. Es gibt allerdings auch einfachere und kostengünstigere Möglichkeiten Energie zu sparen, die darauf basieren, die Wärme besser im Inneren zu halten. Das führt nämlich automatisch zu einem geringeren Energieverbrauch, schont dabei unseren Geldbeutel und die Umwelt. Der erste Schritt, den jeder in diese Richtung gehen kann, ist die Ausstattung sämtlicher Fenster und Eingangstüren mit hochwertigen Dichtungen. Dies schützt das Haus nicht nur vor Wärmebrücken, die Wärmeverluste verursachen, sondern auch vor Feuchtigkeit, Insekten und Lärm. Daher lohnt es sich – bei der Vorbereitung auf den kommenden Herbst und Winter – an eine gute Abdichtung des Hauses zu denken.

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