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Gartenarbeit im Frühling – die besten Tipps, wie Euer Garten frühlingsfit wird

Habt Ihr manchmal von einem atemberaubenden Garten in der Saison geträumt? Einem Garten, der Eure Familie und Freunde begeistert wird? Momentan ist es die beste Zeit, mit der Gartenarbeit anzufangen und für unsere grüne Oase zu sorgen. Auf Eurem Gelände könnt Ihr selbst die perfekten Bedingungen schaffen, ohne Angst die Corona Beschränkungen zu brechen, die mit der heutigen Pandemie verbunden sind. Aus diesem Grund sind wir davon überzeugt, dass Euer Kleingarten zum besten Freizeit- und Erholungsplatz für Euch wird.

In unserem Beitrag erfahrt Ihr, welche Gartenarbeit Ihr im März durchführen solltet, damit Euer Garten in der ganzen Saison bezaubern aussieht. Der erbrachte Aufwand, wird Euer Grundstück umgestalten und die Aufgaben reduzieren. So habt Ihr mehr Zeit zum Entspannen und ein gut organisierter Außenbereich wird Euch dazu ermuntern, jeden freien Moment dort zu verbringen.

Frühling im Garten

Im März erwacht die Natur zum Leben. Es wird wärmer und angenehmer. Die vielen Sonnenstrahlen machen bessere Laune und Ihr verbringt Eure Zeit gern draußen. Es ist ein perfekter Moment für die Gartenarbeit, die Ihr ständig auf später verschiebt.

Es kann sein, dass auf Euch ganz viele Aufgaben warten, besonders wenn Ihr Euren Kleingarten stiefmütterlich behandelt habt. Denkt unbedingt darüber nach, welcher Arbeit Ihr nachgehen müsst und welche Tools erforderlich werden. Wichtig ist ein guter Plan. Der hilft Euch, tägliche Besuche im Baumarkt oder Gartencenter zu vermeiden und damit Geld zu sparen.

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Am besten beginnt Ihr die Gartenarbeit mit einem gut durchdachten Plan.

Fangt mit dem Besuch in Eurem Garten an. Prüft, wie er nach dem Winter aussieht, was Ihr machen, reparieren oder erfrischen müsst. Macht Euch eine Aufgabenliste, die thematisch gruppiert ist. Teilt die Gartenarbeit in die folgenden Gruppen ein:

  • Rasen,
  • Blumenbeete,
  • Gemüsegarten,
  • Gartenmöbel.

All diese Elemente beeinflussen zum Großteil das Aussehen Eures Garten. Natürlich könnt Ihr diesen Plan modifizieren, in dem Ihr dazu die Arbeiten beim Gartenhaus, Pool oder Zaun mit aufnimmt.

Saftiges Gras im perfekten Zustand

Der Rasenzustand beeinflusst hauptsächlich das Aussehen des Gartens. Wahrscheinlich sieht nur der Kunstrasen nach dem Winter gut aus. Bei eurem Rasen werdet Ihr sicherlich feststellen, dass es an vielen Stellen abgestorben ist. Macht Euch keine Illusionen – es ist ein wenig Aufwand nötig, um einen ähnlichen Effekt wie in der letzten Saison zu erzielen. Zum Glück sind die Pflanzen im Frühjahr sehr vital und Ihr müsst diesen nur eine gute Pflege zukommen lassen, um Euren Rasen wieder fit zu machen. Wenn Ihr unsere Tipps in die Tat umsetzt, kann es sogar noch schöner als vorher werden.

Rasenarbeiten im Garten

Im Frühling müsst Ihr Euren Rasen unbedingt pflegen. Falls das Gras schon ziemlich hoch ist, solltet Ihr diesen unbedingt erstens mähen, bevor Ihr diesen zu pflegen anfangt.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

Das Aufräumen vom Rasen – wenn der Herbst zu schnell kommt, kann Euch Regen oder Frost die Gartenarbeit wirksam erschweren. Dadurch können sich Blätter, Zweige oder abgestorbene Pflanzen im Gras befinden. Im ersten Schritt sollten diese entfernt werden.

  • Wann? -> Wählt einen sonnigen, warmen Tag, weil Ihr diese Arbeit mit eigenen Händen machen müsst. Dies kann einige Stunden dauern und es gibts nichts Schlimmeres als ganz am Anfang eine Erkältung zu bekommen.

Das Vertikutieren – eine Pflegemaßnahme, die Grasnarbe wird angeritzt. Mit dessen Hilfe sollen Rasenfilz, trockene Halme und Moos entfernt und die Belüftung des Bodens gefördert werden. Der Rasen bekommt dann eine bessere Regenerationsfähigkeit. Zur Arbeit könnt Ihr einen Hand- oder Motorvertikutierer nutzen. Die Geräte könnt Ihr ausleihen. Mit dem Vertikutierer sollt Ihr Bahn für Bahn über den Rasen fahren, ähnlich wie beim Rasenmähen. Dabei ist es wichtig, zuerst in Längs- und dann in Querrichtung zu vertikutieren. Die organischen Abfälle sollt Ihr danach sorgfältig zusammenrechen.

  • Unser Ratschlag -> Das Vertikutieren ist arbeitsaufwändig. Es lohnt sich deswegen, Eure Familie um Hilfe zu bitten.
  • Wann? -> Ab einer Bodentemperatur von über 5 Grad Celsius. Vergisst nicht, dass der Rasen trocken sein sollte, bevor Ihr mit dem Vertikutieren beginnt. Sonst entsorgt Ihr auch die Rasenwurzeln.
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Rasenarbeiten im Garten sind mühsam. Es ist eine gute Idee, Eure Famielie um Hilfe zu bitten.

Das Aerifizieren – bedeutet das Einstechen des Rasens in einer Tiefe von 2-3 cm, wodurch der Boden belüftet wird. Dann erfolgt ein Sauerstoffausgleich, somit wird das Bodenleben der aeroben Bakterien und das Rasenwachstum gefördert. Es hat einen positiven Einfluss auf den Wuchs der Graswurzeln.

  • Unser Ratschlag -> Dazu braucht Ihr keine teure und professionelle Ausrüstung. Das Aerifizieren könnt Ihr einfach mit einer Heugabel durchführen.
  • Wann? -> Das Aerifizieren ist nötig, wenn Ihr nicht vertikutiert habt. (bei einem 2 Jahre alte Rasen wäre es empfehlenswert). Die Arbeit solltet Ihr bei einem sonnigen Tag anfangen.

Die Rasenkanten – es ist sinnvoll, dies auf dem ganzen Grundstück zu tun. Gerade Rasenkanten machen das Mähen deutlich einfacher. In erster Linie wird dadurch verhindert, dass das Gras z. B. über die Blumenbeete wächst. Weiter erhaltet Ihr schöne Kanten wie in den schönsten Gärten.

  • Unser Ratschlag -> Zu dieser Aufgabe könnt Ihr einen Rasenkantenstecher oder eine Rasenschere ausnutzen.

Die Aussaat – nach dem Winter und den durchgeführten Pflegearbeiten bemerkt Ihr wahrscheinlich leere Stellen in Eurem Rasen. Damit Euer Garten immer schön aussieht, solltet Ihr Euch mit der Aussaat beschäftigen. Wählt dazu die gleiche Saatgutmischung, die Ihr für die Anlage des Rasens verwendet habt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das frische Gras völlig anders als das Alte aussehen wird.

  • Unser Ratschlag -> Ihr könnt dem Saatgut Sand beifügen, damit sich das Gras leichter gleichmäßig aussähen lässt. Deckt die Samen dann mit einer dünnen Torf- oder Komposterde-Schicht ab, um zu verhindern, dass Vögel sie anpicken, der Wind sie wegbläst oder sie austrocknen.

Die Düngung – Euer Rasen wird gut aussehen, wenn Ihr ihm die nötigen Nahrungsmittel bereitstellt (u.a. den Stickstoff). Ihr müsst die Nährstoffe auf dem Gras gleichmäßig verteilen und reichlich gießen. Beim Kauf solltet Ihr die Granulatgröße beachten – je kleiner, desto besser.

  • Unser Ratschlag -> Viele Gärtner meinen, dass sie keine professionelle Ausrüstung zur Düngung brauchen. Es reicht, wenn Ihr das Granulat einfach von links nach rechts auswirft. Es ist aber keine einfache Sache und kann das Aussehen vom Rasen beeinflussen. An den Stellen, wo mehr Dünger fällt, wird das Gras grüner. Deshalb ist es am besten, in eine gute Sämaschine zu investieren, die die Arbeit beschleunigt, aber auch das Problem der Unebenheiten beseitigt.
  • Wann? -> Der Dünger sollte sich ganz schnell auflösen. Falls Ihr also nicht zu viel Zeit fürs Gießen verschwenden wollt, prüft die Wettervorhersage und wählt einen Regentag. 

Bewässerungssystem – den Rasen automatisch bewässern

Wenn Ihr die Gartenarbeit schon erledigt habt, müsst Ihr ihn nur noch richtig bewässern. Denkt daran, dass das Gras stark gegossen werden sollte, damit sich das Wurzelsystem unterirdisch richtig entwickeln kann. Es beeinflusst auch die Belastbarkeit des Grases.

Die oben beschriebene Pflege kann ein- oder zweimal pro Saison durchgeführt werden, aber mit der Bewässerung geht es nicht so einfach. Der Rasen muss (je nach Wetterlage) mehrmals pro Woche oder sogar täglich bewässert werden. Wenn Ihr davon ausgeht, dass Ihr je nach Größe des Grundstücks etwa 30-60 Minuten dafür aufwenden müsst, zeigt es sich, dass Ihr durchschnittlich 12 Stunden pro Monat für die Bewässerung des Rasens verschwendet. Und was mit dem Rest der Saison?  Eine gute Lösung stellt deswegen ein Bewässerungssystem mit Versenkregnern dar.

Hierfür müsst Ihr etwas Geld ausgeben. Mit einem qualitativ hochwertigen Zubehör und der korrekten Montage müsst Ihr die Bewässerung Ihres Rasens jedoch nicht mehr beaufsichtigen. Solche Änderungen erfordern einige Überlegungen und Pläne, aber es gibt keinen Grund, zu lange zu warten, denn die Garetnarbeit im Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, um ein Bewässerungssystem zu montieren. Wenn Ihr nicht überzeugt seid, lest unseren Beitrag über die Einrichtung Eures eigenen Bewässerungssystems. Ihr erfahrt dann, aus welchen Komponenten es besteht, welche Vorteile es bietet und vor allem, wie es zu installieren ist.

Frühlingsblumen

Während den warmen Frühlingstagen, wenn die Natur zum Leben erwacht, wollt Ihr sicher den grauen Winter vergessen. Sogar die kleinen Frühlingsblumen sind eine Augenweide. Aus diesem Grund lohnt es sich, diese im Garten zu haben, damit man sich schon im Februar auf neue Saison freuen kann.

Die ersten Schneeglöckchen, Blaustern, Sternhyazinthen und ein Winterhahnenfuß werden bald vor Euren Augen erscheinen. Im Laufe der Zeit kommen noch Krokusse, Primeln und Tulpen, und Ende März Narzissen und Osterglocken dazu.

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Wenn Ihr im März im Garten arbeitet, werdet Ihr den Frühlingsbeginn schnell spüren.

Und das alles passiert, wenn Ihr die Blumenzwiebeln vorher (Herbst – Winter) in gelockerten Boden pflanzt. Falls Ihr dies nicht getan habt, bleibt Euch nur die Möglichkeit, Topfpflanzen zu kaufen und sie in Euer Blumenbeet einzupflanzen. Für die Vergesslichen unter Euch empfehlen wir, das Pflanzdatum im Handy zu speichern oder einen Gartenkalender zu kaufen, um ähnliche Probleme in der nächsten Saison zu vermeiden.

Gartenkalender – Frühlingsblumen

  Pflanzzeit Pflanziefe Abstand Blühen
Schneeglöckchen September – Oktober 5-10 cm 3-5 cm Februar – März
Krokusse September – Oktober 15 cm 18 cm März – April
Primeln Dezember – März 5 cm 10 cm März – Juni
Tulpen September – Oktober 13 cm 22 cm März – April
Osterglocke August – September 18 cm 15 cm März – April
Narzisse August – September 18 cm 15 cm April – Juni

Die ganze Saison über ein blühendes Blumenbeet

Vergisst nicht, dass die Frühlingsblumen nicht ewig blühen. Ihr solltet Euch also nicht nur darauf konzentrieren. Wenn Ihr aber wollt, dass Euer Blumenbeet jederzeit schön aussieht, solltet Ihr das entsprechend Einrichten. Trotz allen Anscheins ist das Entwerfen von einem Blumenbeet kein Kinderspiel. Zum Glück reicht es, einen guten Plan zu haben, einige Regeln zu beachten und wenige Gartenarbeit zu erledigen, um einen bezaubernden Effekt zu erreichen.

Wir haben mehrere Ratschläge für Euch vorbereitet, die Euch ermöglichen, das gewünschte Blumenbeet zu schaffen.

  1. Beim Entwerfen eines Blumenbeets müsst Ihr drei wichtige Dinge beachten:
    • die Pflanzen sollten der Sonneneinstrahlung angepasst werden,
    • die Pflanzen sollten in Farbe und Saisonalität der Blüte vielfältig sein,
    • die Pflanzen sollten in einer mehrstöckigen Struktur aufgestellt werden – die größten Exemplare solltet Ihr ganz hinten und die kleinsten nach vorne legen.
  2. Bevor Ihr Euch aber von dem Pflanzenwahn mitreißen lasst, stellt sicher, dass Ihr genügend Platz für Eure Pflanzen habt, damit sich diese richtig entwickeln können. Bevor Ihr damit beginnt, erstellt eine Planskizze Eures Blumenbeetes mit allen möglichen Maßen. Auf diese Weise könnt Ihr Euch besser vorstellen, wie viel Platz Ihr zur Verfügung habt.
  3. Kauft in Eile keine Pflanzen. Lest sorgfältig das Etikett, wo sich alle Informationen über Anforderungen, Blütezeit und Größe befinden. Wenn Ihr unsicher seid, fragt einen qualifizierten Mitarbeiter im Blumengeschäft. 
  4. Ihr erzeugt einen natürlichen Effekt, indem Ihr die Blumen abwechselnd (in Dreiecken) und nicht in gleichmäßigen Reihen anordnet. An manchen Stellen bietet es sich an, die Etagenstruktur zu durchbrechen und einige Pflanzen in eine angrenzende Reihe zu setzen, z. B. Ziergras aus der obersten Etage in die mittlere Reihe.
  5. Die gleichen Pflanzenarten sehen gut aus, wenn sie in Gruppen, in ungerader Anzahl – drei oder fünf, je nach Größe gepflanzt werden.
  6. Neben blühenden Pflanzen und Ziergräsern lohnt es sich, auf immergrüne Exemplare zu setzen. Das lässt Euren Garten auch im Winter gut aussehen.
  7. Legt die Blumentöpfe ins Beet, bevor Ihr sie in die Erde setzt. So erhaltet Ihr eine gute Vorstellung davon, wie das gesamte Arrangement aussieht, und könnt Anpassungen vornehmen, ohne das gesamte Beet umgraben zu müssen.
  8. Um Eure Grünfläche sauber und aufgeräumt zu halten, sollt Ihr klar abgetrennte Bereiche schaffen. Verwendet eine Rasenkante zwischen dem Rasen und dem Blumenbeet, um zu verhindern, dass Rinde auf den Rasen fällt. Wenn Ihr ein Beet mit einer interessanten Form wollt, verwendet ein flexibles Modell.
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Durch die Arbeit an Eurem Blumenbeet erzielt Ihr einen atemberaubenden Effekt.

Im Laufe der Zeit könnt Ihr Euer Blumenbeet modifizieren. So verbessert Ihr das Aussehen des Beetes und erreicht ein traumhaftes Endeffekt. Dann genügt ein wenig Gartenarbeit, um das wunderschöne Aussehen Eurer Grünfläche zu genießen.

Gemüsegarten – Reaktivierung

Ein privates Grüngelände gibt uns eine Chance ökologisches Gemüse und Früchte zu haben. Es gibt nichts Besseres als eine Suppe mit dem eigenen Suppengrün oder Quark mit Radieschen, das Ihr vor einer Weile aus dem Garten geholt habt. Für diesen Gartenteil müsst Ihr tatsächlich ganz viel Aufmerksam in der Saison aufbringen. Deshalb ist es sinnvoll, im Frühjahr etwas mehr Gartenarbeit einzuplanen, um eine gute, gesunde Ernte genießen zu können.

Stellt zunächst sicher, dass die Pflanzen gesund wachsen können. Eine tolle und trendige Lösung stellt in letzter Zeit das Hochbeet dar. Das Pflanzen in den Holzgefäßen hat mehr Vorteile als Nachteile, worüber Ihr unten lesen könnt.

Vorteile eines Hochbeetes:

  • Obst und Gemüse sehen in den Holzgefäßen sehr ästhetisch aus, Ihr könnt diese sogar als eine zusätzliche Dekoration betrachten,
  • der Boden in solchen Beeten erwärmt sich schneller, deswegen könnt Ihr auch die fordernden Gattungen anbauen,
  • die Pflanzen sind sicher vor Gefahren, weil sie sich höher befinden – Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, dass ein Hund oder eine Katze beim Spiel Eure Pflanzen beschädigt,
  • wenn Ihr eine unkrautfreie Erde verwendet, könnt Ihr ein langes und mühsames Jäten komplett vergessen,
  • die etwa 50 cm hohen Kästen machen die Arbeit im Gemüsegarten komfortabel – die Hochbeete sorgen dafür, dass Ihr Euch um die Pflanzen kümmern könnt, ohne sich später Rücken oder Knie zu verletzen.
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Zieht die Kinder in die Arbeit im Gemüsegarten mitein, dann geht die Gartenarbeit viel schneller.

Schwierigkeiten, die man bei der Herstellung von Gemüsekisten stoßen kann:

  • das Anlegen von den Hochbeeten erfordert ganz viel Erde. Wenn Ihr einen noch besseren Ertrag erzielen wollt, sollt Ihr außerdem die verschiedenen Bodenschichten wie Äste, Brennnesseln, Stroh, Kompost vorbereiten,
  • die Erde in den Gemüsekästen trocknet schneller aus, daher ist das häufige Gießen erforderlich.

Das schnelle Austrocknen des Bodens ist das größte Problem beim Anbau von Gemüse in den Hochbeeten. Glücklicherweise haben wir dafür zwei Lösungen. Das Mulchen ist eine gute Idee. Verteilt einfach etwas Grasschnitt, Holzhackschnitzel, Stroh oder Heu um die Pflanzen herum, um eine Art von der Isolierschicht zu bilden. Dadurch bleibt der Boden länger feucht. Außerdem ist es der perfekte Weg, um ein hartnäckiges Unkraut loszuwerden und die organischen Abfälle vom Grundstück zu verwerten.

Die zweite Idee wird Euch noch besser gefallen, wenn Ihr kein großer Fan des Gießens sind. Anstatt stundenlang mit der Gießkanne zu stehen, übergebt diese Aufgabe einfach an ein zuverlässiges Tropfbewässerungssystem, das Euch die ganze Arbeit abnimmt. Das Set besteht in der Regel aus mehreren Komponenten – einem Steckverbinder, einem T-Stück, einem Tropfschlauch, einem Tropfer und einigen Pfeiltropfern. Klingt kompliziert? Glaubt uns, Ihr müsst kein Experte sein, um dieses gute Stück selbst zu installieren. Am einfachsten ist es, wenn Ihr ein fertiges Zubehörpaket wählt und unseren Beitrag über Tropfbewässerungssysteme lest. Ihr erhaltet alle relevanten Informationen, auch zur Installation in Ihrem Garten.

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Gärtnerkalender – Gemüsesaat

Pflege von Gartenmöbeln

Die wuchernden Pflanzen, der gepflegte Rasen und der eigene Gemüsegarten können doch Wunder wirken. Ohne die bequemen Gartenmöbel kann aber von Erholung keine Rede sein. Der Frühling ist die beste Zeit für kleine Renovierungsarbeiten. Bei Möbeln aus Metall, Kunststoff oder Rattan reicht es, diese abzustauben. Am besten, wenn Ihr dazu ein geeignetes Putzmittel nutzt.

Bei den Stühlen, Bänken oder dem Tisch aus Holz sieht die Sache komplizierter aus. Diese müsst Ihr imprägnieren.

Vorteile von der Holzimprägnierung
Bei der großen Menge von Gartenarbeit scheint die Holzimprägnierung, eine unnötige Sache zu sein. Ihr habt einfach keine Zeit dafür. Unten stellen wir Euch die wichtigsten Gründe für die Möbelpflege vor:

  • die Imprägnierung verlängert die Lebensdauer von Möbeln,
  • eine entsprechende Konservierung sichert Euren Möbeln ein gutes Aussehen trotz ihres Alters,
  • das Holz ist vor Schimmel geschützt,
  • die imprägnierten Möbel könnt Ihr ohne Sorge bei Regen und der heißen Sonne draußen lassen,
  • es ist eine Möglichkeit für eine einfache optische Änderung – die richtige Imprägnierung verursacht, dass Eure Möbel das unveränderliche Aussehen für mehrere Saisons bewahren. Kein Wunder, dass die Euch nach einigen Jahren langweilig werden. Dann müsst Ihr diese einfach mit einer anderen Farbe überstreichen.
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Zur einer Gartenarbeit gehört auch die Pflege von Holzmöbeln.

Wie soll man die Möbel imprägnieren?

1. Reinigt die Möbel – gegen Fettflecken und andere Beschmutzungen eignet sich bestens Reinigungsbenzin.
2. Glättet die Oberfläche – nutzt dazu Schleifpapier mit einer Körnung von P150 bis P200.
3. Entfernt Staub.
4. Trägt ein geeignetes Imprägnierungsmittel auf.
5. Schleift die Möbel nach dem Trocknen und trägt die zweite Schicht auf – es garantiert einen besseren Schutz vor Sonneneinstrahlung und Regen.
6. Wartet bis alles trocken ist. Und fertig!

Gartenmöbel – DIY-Ideen

Falls Ihr seit Jahren Eure Gartenmöbel vernachlässigt habt, kann eine Imprägnierung nicht ausreichend. Dann bleibt Euch nur, Eure Ersparnisse schweren Herzens für den Kauf eines neuen Stuhls, Tisches oder einer Bank auszugeben. Dieses ganze Set kostet leider nicht wenig. Eine gute Lösung können hier DIY-Möbel darstellen. Um einfache Möbel zu schaffen, braucht Ihr nur 2 Bretter, 2 Metallfüße und 2 Rückenlehnenhalterungen, sowie ein Schrauben-Set.

Nach dem Zusammenschrauben erhaltet Ihr einen Stuhl oder eine Bank. Es ist von der Bretterlänge abhängig. Es steht Euch nichts entgegen, der ganze Garten-Set zu entwerfen. Damit erscheinen in Eurem Garten die einzigartigen, festen und für euch passenden Möbel.

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Eine selbstgebaute Bank wird eine großartige Ergänzung für Euren Kleingarten sein.

Erholung im Garten – die besten Tipps

Es scheint, als ob ein Gartenbesitzer der glücklichste Mensch der Welt ist. Es reicht, dass er seine vier Wände verlässt und sich einen Augenblick in seiner privaten grünen Oase aufhält. Der Garten stellt einen idealen Erholungs- und Spielplatz, als auch einen perfekten Treffpunkt mit Freunden dar. Wenn Ihr endlich die Gartenarbeit beendet, Euren Rasen erneuert, die Blumen pflanzt, moderne Bewässerungssysteme installiert, kann Eure idyllische Erholungsvision trotzdem von der Realität abweichen. Besonders wenn Euch immer wieder jemand stört. Mittags kann es die heiße Sonne, Nachmittags- ein neugieriger Nachbar und abends- ein Angriff einer  Mücken sein. Trotzdem sollt Ihr auf die Entspannung im Garten nicht verzichten.

Zum Glück können solche Probleme einfach gelöst werden. Gegen die heiße Sonne solltet Ihr ein Sonnensegel aufstellen. Vor dem neugierigen Blick Eures Nachbars schützt Euch das dicke Schattiernetz oder eine Zaunblende mit einer Kiefernoptik von GreenFences. Die hartnäckigen Insekten könnt Ihr mit einer Mückenkerze bekämpfen. Diese soll nicht nur abschrecken, sondern auch gut aussehen und schön duften. Der große Hit sind zurzeit die Gartenfackeln, besonders diese mit den austauschbaren Kerzen aus Paraffin. Die helfen Euch, das Problem der Mücken zu vergessen.

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Gartenarbeit macht das Grundstück zu einem idealen Treffpunkt mit Euren Nächsten

Gartenfreude für das ganze Jahr

Der Kleingarten ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine Pflicht. Dies wird besonders nach dem Winter sichtbar. Die Menge der Gartenarbeit kann dann entmutigen. Denkt aber daran, dass Ihr mit einem guten Plan einen langfristigen Effekt erreicht. Deswegen lohnt es sich, schon im Frühling etwas mehr Zeit für die Gartenpflege zu nehmen, damit man sich später am wunderschönen Grün erfreuen kann.

1 Comment

  1. Maria Meyer
    13. April 2021

    Vielen Dank für den informativen Beitrag. Sie haben wohl Recht, der Frühling ist die Zeit im Jahr, in der man sich um seinen Garten kümmern sollte. Gut zu wissen das man auch seinen Rasen unbedingt pflegen sollte, inklusive Mähen, Aufräumen und so weiter. Leider bin ich dieses Jahr in der Frühjahrszeit nicht daheim und kann mich also nicht um meinen Garten kümmern. Letzterer ist mir allerdings sehr wichtig, weswegen ich gerne eine professionelle Gartenbetreuung in Kitzbühel engagieren möchte.

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